Wozu auch in die Alpen?

Wozu auch in die Alpen, wozu so weit hinaus
was mir die Alpen bieten, habe alles ich zu Haus.

Das Wetterhorn, das seh ich beständig in meiner launigen Frau
und meine ledige Tochter, die gleicht der Blüemlisau.

Das Schreckhorn mit der Wolke wo die Lawine kracht
ist meine Schwiegermutter, die ich ins Haus gebracht.

Nun kracht es dort beständig zu jeder Jahreszeit,
drum gönnt ich ihr so innig des Himmels Seeligkeit.

Das Finsteraarhorn aber, das meine Tante ist,
die in eisiger Kälte sich mit jedem Gletscher misst.

Das Faulhorn bin ich selber, das weiss ich nur zu gut
seit dem auf meiner Nase das Alpenglühen ruht.

Wozu noch in die Alpen, wozu so weit hinaus,
was mir die Alpen bieten, hab ja alles ich zu Haus.

Lyrik von Hans, Teilnehmer der Schmugglertour 

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