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Skiarena auf der Engstlenalp – Naturschützer dagegen

Arnold Kappler, Projektleiter des Schneeparadieses Hasliberg-Frutt-Titlis und kämpft für den Zusammenschluss der drei eher kleinen Skigebiete zu einer einzigen, statthaften Skidestination mit an die 200 Pistenkilometern.  Verbindungsglied wäre die Engstlenalp: Sie liegt zwischen dem Einzugsgebiet der Titlisbahnen und den Skianlagen von Melchsee-Frutt.

Die Alp gibt zu streiten: Die einen sehen in ihr ein schutzbedürftiges Juwel der Natur, die andern ein schlecht genutztes touristisches Gelände. Die Gegner befürchten, dies sei nur der Anfang: Längerfristig würden auch die Hänge vom Graustock Richtung Melchsee-Frutt beschneit.

Klar ist aber auch: Dem Naturschutz steht die Rentabilität gegenüber. Das Projekt – mit einem Investitionsvolumen von geschätzten 35 bis 50 Millionen Franken – muss sich längerfristig auszahlen.

Die Gegner wollen das Projekt rechtlich bekämpfen – wenn nötig bis vor Bundesgericht. Und wenn dies nichts nützte, so wollen sie politische Mittel ergreifen. Die Projektleiter stellen sich schon mal auf lange Verfahren ein: «Vor 2010 werden wohl keine Anlagen gebaut», sagt Arnold Kappler. Ob sie danach gebaut werden, ist zumindest unsicher.

Schnell auf’s Jungfraujoch

Die Jungfraubahn Holding hat eine Ingenieurunternehmung mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt, wie das Bahnunternehmen mitteilte. Gedacht wird an eine Tunnelverbindung vom Lauterbrunnental aufs Jungfraujoch, die mit einem Schnellaufzug oder einer Standseilbahn 2600 Höhenmeter überwinden würde. Es wäre das weltweit längste Tunnel-Liftsystem. Die Jungfraubahnen versprechen sich von dem futuristischen Projekt neue Wachstumsperspektiven, ohne die Landschaft in der Region des Unesco-Welterbes zu beeinträchtigen. Die Reise aufs Jungfraujoch könnte so zum Halbtagesausflug werden, heisst es in der Mitteilung. Zugleich soll die Attraktivität der traditionellen Zahnrandbahn gestärkt werden, indem die Gäste für die Berg- oder die Talfahrt den Schnell-Lift benutzen könnten.

Noch sind aber zahlreiche Abklärungen nötig, die von der Geologie über den Umweltschutz und die Landeigentümer bis zur Frage reichen, wie die rasche Überwindung einer solchen Höhendifferenz medizinisch verträglich ist. Mit der Machbarkeitsstudie wurde die Ingenieurunternehmung Bern AG (IUB) beauftragt.

Link: Jungfraubahnen

Ueli Steck macht Multimedia-Roadshow

Für seine Passion nimmt Ueli Steck viele Risiken in Kauf: Beim Versuch, die 2700 Meter hohe Annapurna-Südwand im Himalaja zu besteigen, stürzte der Berner Oberländer letzten Mai rund 300 Meter in die Tiefe.

Von diesem und anderen schwindelerregenden Erlebnissen berichtet Steck an seiner Multimedia-Show, die in den nächsten Tagen durch die Region tourt.

Hier der Link zu den Veranstaltungen

Mount-Everest-Pionier Hillary tot

Sir Edmund Hillary ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das teilte die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark heute in Wellington mit.

Hillary erreichte am 29. Mai 1953 als erster Mensch den Gipfel des 8848 Meter hohen Everests. Er und der 1986 verstorbene Sherpa Tenzing Norgay waren damit die ersten Menschen auf dem höchsten Punkt der Erde.

Hillary sei der berühmteste Neuseeländer, der jemals gelegt habe. Er starb am Freitagmorgen in einem Krankenhaus in Auckland.

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